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Screening

    

Institut für Psychologie

Abteilung für Klinische Psychologie und

Experimentelle Psychopathologie

Kurze-Geismar-Str. 1

37073 Göttingen

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Marcella Woud

marcella.woud@uni-goettingen.de

 

 

 

Allgemeine Informationen für Teilnehmende

 

„Der Zusammenhang zwischen psychologischen Faktoren und der Verarbeitung aversiver Filmszenen“

 

 

 

Ziele und Hintergrund der Studie

Psychologische Faktoren, wie Gefühle und Gedanken, hängen oft eng zusammen und begleiteten uns in unserem alltäglichen Leben. Welche Gefühle und Gedanken uns begleiten, ist situationsabhängig bzw. individuell sehr unterschiedlich. Dies ist vor allem in der klinischen Psychologie relevant: So zeigen Forschungsergebnisse, dass die Art und Weise, wie Menschen emotionale Situationen verarbeiten, mit sehr unterschiedlichen Reaktionen einhergehen können. Ziel dieser Studie ist es, den Zusammenhang zwischen bestimmten Gefühlen und Gedanken besser zu verstehen, und zwar in einer emotionalen Situation. Dazu werden Ihnen während der Studie verschiedene aversive Filmszenen gezeigt werden. Gleichzeitig werden Sie vor und nach dem Ansehen der Filmszenen verschiedene Fragebögen und Aufgaben angeboten bekommen, die unterschiedliche emotionale und kognitive Prozesse abbilden. Zudem werden wir Sie bitten, drei Tage lang nach dem Betrachten der Filmszenen ein Tagebuch über Ihre Erinnerungen an die Filmszenen zu führen.

 

 

Dauer

Für diese Studie suchen wir Proband:innen mit einem bestimmten Profil auf einem Screening-Fragebogen, weshalb Sie bei Interesse an dieser Studie zunächst einen kurzen Online-Fragebogen ausfüllen werden. Dies wird ca. 30 Minuten in Anspruch nehmen. Wenn Ihr Profil zu der Studie passt, können Sie an der Studie teilnehmen und wird per E-Mail ein Termin mit Ihnen vereinbart. Es wird dann eine Untersuchung im Labor stattfinden, welche ca. 60 Minuten in Anspruch nimmt. Nach der Untersuchung werden Sie gebeten, für 3 Folgetage lang ein kurzes Tagebuch ausfüllen und einen Abschlussfragebogen zu bearbeiten. Dies wird insgesamt ca. 30 Minuten in Anspruch nehmen.

Durchgeführt wird die Studie in den Räumen der Abteilung für Klinische Psychologie und Experimentelle Psychopathologie der Universität Göttingen (Kurze-Geismar-Str. 1) von instruierten Mitarbeitenden und Studierenden des Instituts für Psychologie.

 

Ablauf der Studie und Ihre Aufgaben

Die Studie besteht aus einer Reihe von nacheinander zu erfüllenden Aufgaben. Die Aufgaben erfassen hierbei grundlegende psychische Vorgänge wie beispielsweise Ihre Gefühle und Gedanken.

 

1. Fragebögen

Sowohl zu Anfang der Studie als auch zwischen den verschiedenen Aufgaben werden Ihnen verschiedene Fragebögen vorgelegt werden, welche unter anderem Ihre Stimmung und Ihre Gedanken messen.

 

2. Aversive Filmszenen

Durch das Ansehen der aversiven Filmszenen werden Sie mit verschiedenen emotionalen Inhalten konfrontiert werden. Konkret wird Ihnen ein 12-minütiger Zusammenschnitt gewalthaltiger Filmsequenzen gezeigt werden, inkl. sexueller Gewalt, die realen Spielfilmsequenzen entnommen sind. Vor und nach diesen Filmsequenzen werden Ihnen verschiedene Fragbögen vorgelegt, die unter anderem Ihre Stimmung, Aufmerksamkeit und Gedanken messen.

 

3. Satzaufgabe

Während der Satzaufgabe werden Sie sich verschiedene Reaktionen nach belastenden Erfahrungen durchlesen. Hierbei werden unterschiedliche Gefühle und Gedanken beschrieben, die nach solchen Erfahrungen auftreten können.

 

4. online Tagebuch Messung

In den drei Tagen nach der Laboruntersuchung werden Sie ein Online-Tagebuch über Ihre Erinnerungen an die Filme führen. Zudem werden Sie noch einen kurzen Fragebogen beantworten. Das Tagebuch wird nach dem Abschicken kurz telefonisch mit Ihnen nachbesprochen, und in diesem Telefonat erfolgt gleichzeitig die Aufklärung über die Ziele und Hintergründe der Studie. 

 

Anonymisierung und Speicherung personenbezogener Daten

Alle im Rahmen der Studie anfallenden Informationen werden vertraulich behandelt und aufbewahrt. Die Erhebung, Speicherung und Auswertung Ihrer Daten erfolgt pseudonymisiert (d.h. verschlüsselt, ohne Angabe von Name, Anschrift oder ähnlichem) durch einen Code, den Sie selbst erstellen. Darüber hinaus werden die persönlichen Angaben in einem separaten Dokument aufbewahrt, welches nur der Versuchsleitung zur Verfügung steht und die Zuordnung Ihrer persönlichen Informationen zu den pseudonymisierten Daten ermöglicht. Diese Kodierliste wird nach der Veröffentlichung oder spätestens ein Jahr nach Ende der Studie vernichtet. Sie können bis zu diesem Zeitpunkt jederzeit formlos Einsicht in Ihre personenbezogenen Daten verlangen. Ebenso können Sie die Löschung Ihrer Daten beantragen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die Kontaktperson, deren Kontaktdaten Sie im Briefkopf finden. Sobald die Kodierliste gelöscht ist, ist eine Identifizierung und somit Löschung Ihrer Daten nicht mehr möglich.

Die Weitergabe Ihrer Daten an Dritte (z.B. im Rahmen von Publikation) erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form und als Gruppenstatistiken. Die anonymisierten Daten werden auf dem Open Science Framework (OSF) hochgeladen, sodass z.B. andere Forscher:innen die ausgeführten Analysen replizieren bzw. neue Analysen durchführen können. Allerdings können autorisierte Personen der Studie und der zuständigen Ethikkommission unter Wahrung der Vertraulichkeit in Originalbefunde Einsicht nehmen.

Die zum 25. Mai 2018 wirksam gewordene EU-Datenschutzgrundverordnung (DGSVO) kommt zur Anwendung. Für die Verarbeitung der im Rahmen der Studie erhobenen Daten ist Prof. Dr. Marcella Woud verantwortlich (Kontaktdaten im Briefkopf). Der Datenschutzbeauftragte der Georg-August-Universität Göttingen ist Prof. Dr. Andreas Wiebe. Er kann bei Bedarf per E-Mail (datenschutz@uni-goettingen.de) oder unter folgender Telefonnummer (+49 (551) 39-27381) kontaktiert werden.

Es besteht ggf. darüber hinaus die Möglichkeit, sich bei der Aufsichtsbehörde des Landes Niedersachsen zu beschweren. Die Kontaktdaten der Behörde lauten wie folgt: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstraße 5, 30159 Hannover, Postfach 221, 30002 Hannover, Tel.: 0511/120-4500 Fax: 0511/120-4599, E-Mail: poststelle@lfd.niedersachsen.de

 

Gesundheitsschutz

Alle durchgeführten Aufgaben werden unter kontrollierten Bedingungen und unter ständiger Aufsicht einer trainierten Untersuchungsleitung durchgeführt. Die verwendeten Methoden wurden bereits in anderen Studien angewendet. Wenn Sie an der Studie teilnehmen, besteht die Möglichkeit einer gewissen psychischen Belastung. In vorangegangenen Studien hat sich gezeigt, dass ein Großteil der Teilnehmenden nach dem Betrachten von gewalthaltigen Filmausschnitten spontan auftretende belastende Gedanken berichtet hat, sodass die Möglichkeit besteht, dass dies bei Ihnen auch der Fall ist. Sollten Sie sich durch die Filmausschnitte stark belastet fühlen, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, die Versuchsleitung anzusprechen. Falls Sie sich nach dem Anschauen der Filmausschnitte weiterhin stark belastet fühlen sollten, haben Sie die Möglichkeit, mit einer approbierten Psychologischen Psychotherapeutin (Prof. Dr. Marcella Woud) zu sprechen (Kontaktdaten s. unten).

 

Freiwillige Teilnahme

Die Teilnahme an der Untersuchung ist freiwillig. Sie können die Untersuchung jederzeit und ohne Angabe von Gründen abbrechen, ohne dass sich daraus negative Folgen für Sie ergeben.

 

Vergütung

Die Teilnahme an der allen genannten Untersuchungsterminen wird Ihnen wahlweise mit 30€ oder 2,5 Versuchspersonenstunden vergütet. Sollten Sie nur an dem Screening teilnehmen, erhalten Sie 0,5 Versuchspersonenstunden (jedoch keine monetäre Vergütung).

 

Wegeversicherung

Die Anreisen zum Studienort sind nicht durch eine Wegeversicherung versichert und erfolgt daher auf eigenes Risiko.

 

 

Vielen herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

 

Dr. Tobias Kube, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau

Prof. Dr. Marcella Woud, Georg-August-Universität Göttingen